Forderung anlässlich der Hochzeit von William und Kate: Der “Adel” gehört enteignet


Wenn ich denn also demnächst Kanzler werden, wird es nach meinem sofortigen Dekret für ein Linksfahrverbot für LKW eine weitere schnelle Entscheidung geben. Es wird eine rationale Erbschaftssteuer geben, die sich vor allem auf Grund- und Boden bezieht, denn den kann man ja bekanntlich nicht Ausland verschieben.
Hiermit sollen vor allem die Nachfahren des 1919 abgeschafften Adels getroffen werden. Diese profitieren noch heute davon, dass sich ihre Vorfahren über Jahrhunderte Grund und Boden zusammengeklaut haben, der einst niemanden gehörte oder aber Allmende war. Natürlich würde sich diese Erbschaftssteuer auch auf juristische Personen beziehen müssen, damit auch die Kirche getroffen wird, die sich ihre Ländereien auch weitgehend unredlich von Witwen ergaunert hat.
Der Staat würde dann ein veritabler Großgrundbesitzer werden und der “Adel” könnte dann gern die Länderein zurückpachten und könnte endlich einem ehrlichen Unternehmertum frönen und sich nicht länger auf Kosten der Nachfahren des gemeinen Volkes ausruhen, die – sofern die Allmenderechte aufrecht erhalten worden wären, auch heute noch das Land hätten nutzen können.

Bevor wieder der “Adel” mit dem Totschlagargument “Neid” ankommt. Da liegt Ihr Milliardäre falsch. Ich bin vollkommen frei davon. Es wäre mir vollkommen egal, wenn Ihr riesige Ländereinen besitzt, wenn Ihr Euch diese durch Eurer Hände Arbeit oder innovatives Unternehmertum erworben hättet. Ich aber bin durch und durch ein Kapitalist, der Chancengleichheit als Grundlage einer freiheitlichen Marktwirtschaft betrachtet. Wer sich aber auf riesigen Ländereien auf Kosten anderer nur ausruht, bringt die Menschheit nicht weiter und hat auch keinen Respekt verdient.

Mit meiner Erbschaftssteuer wird alles oberhalb von sagen wir einem Hektar alles wegversteuert. Natürlich bin ich so gnädig, dass die ehemaligen Besitzer, diesen Grund und Boden günstig vom Staat pachten können. Ich bin ja kein Unmensch.

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